RUNKENSTEIN.DE - Neues aus Absurdistan

Literatur aus den unbekannten Gefilden des Verstands:
lustig und absurd, surreal und ungewohnt






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HvR#20
Herr von Runkenstein macht Geschäfte mit al-Qaida

Auf der Suche nach einer Möglichkeit
auf die schnelle viel Geld zu verdienen
stieß Herr von Runkenstein auf die Information
dass die weltweit operierende Organisation al-Qaida
mit Sitz in Afghanistan
für jeden US-Soldaten ein Kopfgeld von 50.000 U$-Dollar bezahlen will
was eine hohe Summe für einen Amerikaner war
Da besagtes Angebot vermutlich nicht sehr lange gültig war
beschloss Herr von Runkenstein umgehend zur Tat zu schreiten
und entführte eintausend in Usbekistan stationierte Ami-Lümmel
welche rein rechnerisch zu einer stolzen Summe von 50.000.000 U$-Dollar
in Worten Fünfzig Millionen U-Es-Dollar
führen sollten
In Afghanistan angekommen
hatte Herr von Runkenstein zunächst einige Probleme
den Firmensitz der Organisation zu finden
konnte aber schon nach nur wenigen Stunden
dank der Hilfe einiger Taliban-Mitarbeiter
mit mehreren Männern in Verhandlungen treten
die sich als offizielle Verhandlungsbeauftragte
von al-Quaida vorstellten
und sogleich zugeben mussten
dass Fünfzig Millionen U-Es-Dollar zwar eine bezahlbare Summe seien
welche aber leider nicht Bar ausgezahlt werden konnte
Herr von Runkenstein ging auf das Angebot
eines Schweizer Nummernkontos nicht ein
und beschloss
zunächst einmal die Summe von 4.500.000 U$-Dollar
in Worten Vier Komma Fünf Millionen U-Es-Dollar
anzunehmen
welche al-Qaida für Uniformen und Waffen der Soldaten zahlte
und zudem als Bargeld verfügbar war
Da Herr von Runkenstein aber keinen Bedarf
für eintausend nackte unbewaffnete US-Elite-Soldaten hatte
versteigerte er sie über das Internet
für den symbolischen Preis von einem Euro
an die Heilsarmee


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