Aufgrund eines Stromausfalls
vermutlich ausgelöst von einer suizidgefährdeten Quarkkultur
sass Herr von Runkenstein im dunklen
und sonnte sich im Kerzenschein
welcher jedoch zu dunkel war
um die Melatoninproduktion der Haut merklich zu beeinflussen
Als kurz darauf die Sonne aufging
welche die Kerze an Minderwertigkeitskomplexen erlöschen lies
nutze Herr von Runkenstein die Gelegenheit
um mit Hilfe von Büroklammern
und einer seeeeeeeeeehr langen Schnur
besagten Sonnenaufgang zu einer Sonnenfinsternis zu verschnüren
was zu einem allgemeinen Zwielicht führte
welches in Kombination mit eingangs erwähntem Strommangel
und einem eher uninteressanten Teilchenbeschleuniger-Störfall
eine massive Endzeitdepression auslöste
deren Symptome sich zunächst in Form von Halluzinationen
magersüchtiger Ratten mit Lasern auf den Köpfen manifestierten
aber anschließend von den
in dieser Phase einer Depression üblichen Gedankenspielen
an das verschlucken von Rasierklingen verdrängt wurden
Positiver Nebeneffekt der allgemeinen Unordnung
war das massenhafte dahinscheiden humanoider Organismen
mit hakenkreuzförmigen Gehirnwindungen
und anderer Schachtelhalme mit einem IQ im negativen Bereich
ausgelöst von diversen Kreaturen der schwarzen Dimension
deren Stoffwechsel auf eine ständige Versorgung
mit schaumig geschlagenem Schwachsinn angewiesen sind
seltsamerweise gelang es einem Hybrid
aus Gartenzwerg und Riesenkrabbe
sich in der bereits zu anfangs erwähnten Schnur zu verheddern
wobei er eine Büroklammer derart massiv beschädigte
dass deren innere Kohäsion schlagartig nicht mehr vorhanden war
und sie sich deshalb ins Vakuum verflüchtigte
was man ihr wohl kaum verdenken konnte
Einen Atomzerfall später war alles wieder so wie vorher
und niemand wusste mehr
was eigentlich passiert war
nur Herr von Runkenstein wickelte eine
jetzt nicht mehr so lange Schnur auf
an dessen Ende ein kleiner Kobold hoffte
möglichst bald aus dem Treibsand gezogen zu werden
doch das war eine völlig andere Geschichte
Zurück zur Liste
Zurück zur Liste